Thomas_303 的个人资料Thomas_303 - DJ Thomas照片日志列表更多 工具 帮助
2009/6/26

Michael Jackson gestorben

 
2009/6/22

Uriah Heep Fans im Beatles Museum

Uriah Heep Fans zu Gast im kleinsten beatles Museum der Welt.
Harold_Uriah Heep Fanbase_Ralf_Martin_Thomas
Thomas_303 - Ralf - Martin 

 

www.heeprena.de

www.the-beatles.de

2009/6/16

Radio Magic Melodie begrüßt DJ Thunder im Team

Die Sommermonate sind bei jedem Webradio immer etwas schwächer. Umso besser, daß DJ Thunder ab sofort das 20köpfige Team verstärkt :http://www.magic-melodie.com/dj%20thunder.html

Herzlich Willkommen !

www.magic-melodie.com

oder auch einschaltbar in unserem Chat zB:

http://ftschat.de/chatroom.php?rm=Freunde%20des%20Nordens

2009/6/11

Jethro Tull Spezial HEUTE 20 Uhr

Heute  ( 11.Juni 2009 )

Jethro Tull Spezial mit DJ_Thomas bei

www.magic-melodie.com

2009/6/5

Jethro Tull Spezial am 11. Juni 20 Uhr



Musik Spezial im Juni

Ein Jethro Tull Spezial
wird am 11. Juni 2009 ab 20 Uhr gesendet.

www.magic-melodie.com

2009/6/3

Auch ohne Probe gnadenlos gut

 

Doogie White, Ex-Sänger von Ritchie Blackmore’s Rainbow, rettete das Konzert in Dreis-Tiefenbach:
Buchstäblich im letzten Moment sprang er für den an einer Bronchitis erkrankten Glenn Hughes ein. Und lieferte eine bärenstarke Vorstellung … Fotos: aww

Dreis-Tiefenbach  Demon’s-Eye-Konzert: Doogie White sprang für Glenn Hughes ein

Hunderte Fans feierten eine rauschende Rockparty in der Dreisbachhalle.

aww ♦ 110 Prozent wollte er in Dreis-Tiefenbach geben – so hatte es Glenn Hughes vor wenigen Wochen im Interview mit der Siegener Zeitung angekündigt. Es blieb bei der Absichtsbekundung. Der ehemalige Deep-Purple-Sänger und -Bassist hatte sich eine Bronchitis eingefangen und sagte ganz kurzfristig am Pfingstsonntagmorgen den für den Abend geplanten Auftritt mit der heimischen Deep-Purple-Tribute-Band Demon’s Eye ab (wir berichteten kurz). Eine Mitteilung am Eingang zur Dreisbachhalle klärte die Rockfans über den Stand der Dinge auf, Demon’s-Eye-Schlagzeuger Andree Schneider richtete sich vor Konzertbeginn allerdings auch noch persönlich ans Publikum. Demzufolge hatte Glenn Hughes bereits am Abend zuvor ein Konzert in Süddeutschland nach kurzer Zeit abgebrochen.

Für Demon’s Eye wendete sich am Sonntag dann doch noch alles zum Guten. Andree Schneider klingelte, wie berichtet, in England bei Doogie White, dem ehemaligen Sänger von Ritchie Blackmore’s Rainbow, an, mit dem die Band schon im vergangenen Jahr zwei Konzerte gegeben hatte. White zögerte nicht, setzte sich in den Flieger und kam kurz vor Konzertbeginn an. Ohne Probe enterten der Shouter und die Jungs von Demon’s Eye die Bühne, vor der die Fans dann nahezu drei Stunden lang ein rauschendes Rockfest mit unvergesslichen Songs von Deep Purple und Rainbow feierten. Von der Umbesetzung ließen sich die vielen hundert Besucher – auch von auswärts – in der fast ausverkauften Dreisbachhalle kaum beeindrucken, denn die Stimmung war schlicht grandios. Die Enttäuschung des einen oder anderen, der sich auf Glenn Hughes gefreut hatte, dürfte durch die fulminante, professionelle Rockshow mehr als aufgewogen worden sein. Im Übrigen machten laut Andree Schneider nur rund 50 Ticketinhaber von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Eintrittskarten zurückzugeben.

Obwohl die Klassiker-Liste in Sachen Rainbow und Deep Purple endlos scheint und logischerweise nicht alles Wichtige in einem einzigen Konzert untergebracht werden kann, gelang es Doogie White, Andree Schneider, Mark Zyk (Gitarre), Andreas König (Orgel/Keyboards), Maik Keller (Bass) und Demon’s-Eye-Sänger Bernd Martin, der punktuell zum Einsatz kam, eine Setlist abzuarbeiten, die kaum Wünsche offenließ, die verschiedene Deep-Purple-Phasen und auch die Rainbow-Glanzzeit mit Ronnie James Dio abdeckte. Mit dem atmosphärischen „Ariel“ war auch ein Titel aus der Zeit vertreten, als Doogie White für Ritchie Blackmore die Stimmbänder strapazierte.

Mit „Highway Star“, „Stormbringer“ und „Man On The Silver Mountain“ legte die Band sich schon zu Beginn mächtig ins Zeug und präsentierte sich vor Kraft strotzend. Dass Bernd Martin sich vor seinem prominenten Kollegen nicht zu verstecken brauchte, bewies er, als er für die Halbballade „You Keep On Moving“ das Mikro übernahm – eine glänzende Gesangsleistung. Die muss auch Doogie White bescheinigt werden, der die im Original von Ian Gillan, Ronnie James Dio, Glenn Hughes oder David Coverdale gesungenen Songs makellos meisterte. Darüber hinaus erwies sich der Brite als ein Frontmann, der es versteht, mit dem Publikum umzugehen (z. B. bei seiner „Long-Live-Rock-’n’-Roll-Mitsingaktion) und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ohne die Mitmusiker zu Statisten zu degradieren.

Das wäre auch nicht angemessen gewesen, denn in instrumentaler Hinsicht wurde feinstes Handwerk geboten. Viel Platz für Improvisationen ließen ausgedehnte Versionen von „Child In Time“ (starkes Soloduell von Gitarre und Keyboards – wie später auch bei der Zugabe „Speed King“), „Stargazer“ (ein strahlender Höhepunkt), „Mistreated“ oder „Space Truckin’“ (bei dem Bernd Martin noch einmal sang). Mark Zyk, der Ritchie Blackmores Gitarrenstil bis ins Detail beherrscht, zeigte sich darüber hinaus als ein exzellenter Unterhalter – auch was das Malträtieren der Gitarre auf so mannigfache Weise angeht, hat er beim Original genau hin- geschaut.

Was soll man noch aufzählen? „Burn“, „Might Just Take Your Life“, „Knocking At Your Back Door“ (mit kleinen Missverständnissen, aber wie gesagt: Es war ja keine Zeit zu proben), „Perfect Strangers“, „Black Night“ … sie alle brachten die Halle zum Kochen. Bei der letzten Zugabe, „Smoke On The Water“, machten dann beide Sänger gemeinsame Sache – ein klasse Finale eines gnadenlos guten Konzerts. Auch ohne Glenn Hughes …

Der Vollständigkeit halber: Nach Mitternacht hatte die Wiesbadener Led-Zeppelin-Tribute-Band Mad Zeppelin die etwas undankbare Aufgabe, vor einem deutlich gelichteten Publikum zu spielen.

Ein Teil des Konzerterlöses geht als Spende an den Verein „Lebenshilfe NRW“ und dessen Lebenshilfecenter in Netphen.

Die nächste große Aufgabe für Demon’s Eye ist der Auftritt mit Jon Lord und der Philharmonie Südwestfalen am 23. Oktober in der Siegerlandhalle. Tickets gibt es u. a. bei der Konzertkasse der Siegener Zeitung, Obergraben, Tel. (02 71) 59 40-3 50.

Mehr Fotos zum Konzert in der Bildergalerie: www.siegener-zeitung.de