|
|
2009/10/26 Radio Magic Melodie begrüßt DJ Drachentöter im Team. Er ist somit der 5. neue DJ in etwas mehr als 1 Monat.
Siegen
aww ♦ Nun ist er also da gewesen, der große alte Mann der Rockorgel. Mit seiner B3, der Hammond mit den „beautiful legs“ (schönen Beinen), wie Jon Lord am Vorabend seines Siegener Auftritts am Rande der Probe scherzte. Der ästhetischen Qualitäten jener Beine wird sich mancher der weiter hinten sitzenden Konzertbesucher in der Siegerlandhalle vermutlich eher nicht versichert haben können, wohl aber der herrlichen Stimme des Instruments.
Der Ex-Deep-Purple-Keyboarder war gekommen, um sein vor 40 Jahren in London uraufgeführtes „Concerto For Group And Orchestra“ (wir berichteten im Vorfeld ausführlich) auf die Siegener Bühne zu bringen. Ein Ereignis, das auch überregional auf großes Publikumsinteresse stieß. Rund 1900 Musikfans aus allen Himmelsrichtungen tummelten sich am Freitagabend im voll besetzten Saal, um dieses (auch heute noch) spannende Zusammentreffen von Rockband und Sinfonieorchester live und in Farbe mitzuerleben.
Jon Lord (der im Übrigen einen ebenso sympathischen wie humorvollen Conférencier abgab) zur Seite standen bei seiner Unternehmung zwei musikalische Aushängeschilder unserer Region, deren Namen für Qualität bürgen: die Deep-Purple-Tribute-Band Demon’s Eye und die Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Chefdirigent Russell N. Harris. Freilich war allein diese dreifache Zusammenkunft – wenigstens für die heimischen Besucher – eine spannende Angelegenheit. Würde es funktionieren? Die Antwort ist mit einem Wort gegeben: Ja!
Beim dreisätzigen Lord-„Concerto“, das die erste Konzerthälfte ausmachte, ließen sich Band und Orchester in bestem Miteinander und auch Gegeneinander (was freilich Teil des Konzepts ist) hören, spielerisch kamen beide Klangkörper jedenfalls sehr schön zusammen, der eine wie der andere absolvierte souverän und gekonnt seinen jeweiligen Part. Die Lautstärke hielt sich angenehm in Grenzen, die Abmischung war transparent, so dass größtenteils die Möglichkeit differenzierter Wahrnehmung gegeben war.
Mit feinen Soli gefiel nicht nur Jon Lord, der, etwa in der Kadenz des Andante, weniger den virtuosen Aspekt als vielmehr Klangfarben und Dynamik in den Vordergrund stellte. Gitarrist Mark Zyk glänzte mit starker Saitenakrobatik im Blackmore-Stil und lieferte schon hier einen kleinen Vorgeschmack auf das, was bei der zweiten und letzten Zugabe, „Child In Time“, noch kommen sollte. Dreifachen Szenenapplaus holte sich Drummer Andree Schneider für sein klasse Solo im dritten „Concerto“-Satz, Vivace – Presto, ab. Gefühlvoll gelang Bernd Martin sein Gesangspart im langsamen Mittelsatz, den teilweise Jon-Lord-Sängerin Kasia Laska zu einem feinen Duett ergänzte. Und auch im Orchester flitzten gewaltig die Finger: Im schnellen Finale hatten die Musiker alle Hände voll zu tun. Aber, wie wir wissen: Sie haben es ja drauf.
Für ein solides Fundament in der Band sorgte Basser Maik Keller, und Andreas König, Keyboarder von Demon’s Eye, agierte nach der Pause als zweiter Tastenmann bei drei Stücken, nämlich den altbekannten „Bourée“ und „Gigue“ vom 1976er-Lord-Soloalbum „Sarabande“ sowie dem „Telemann Experiment“ von „Beyond The Notes“ (2004). Kontrastiert wurden diese etwas opulenteren Werke von den wunderschönen Balladen, „The Sun Will Shine Again“ und „Wait A While“, die Kasia Laskas klaren, zarten Sopran gut in Szene setzten, sowie von der, so Lord, „Autobiografie in Musik und Worten“, „Pictured Within“ vom gleichnamigen Album (1998), die nicht nur von einem feinen Solocello, sondern auch von Bernd Martins gelungener, am Originalsänger Miller Anderson orientierter Interpretation gekrönt wurde.
So logisch die Orchesterbeteiligung bei alledem schien, so beeindruckend war das mitnichten selbstverständliche organische Sich-Einfügen der Philharmoniker bei den Deep-Purple-Titeln. Auch das passte! „Pictures Of Home“ ging ordentlich ab, „Soldier Of Fortune“ berührte, und „Child In Time“ tat beides – hier war natürlich die Orgel Pflicht, von der sich Lord im zweiten Konzertteil lange zugunsten des Flügels abgewendet hatte. Viel Jubilieren bei den Fans, das der 68-jährige Engländer sichtlich bewegt und dankbar entgegennahm.
Nun sind sie also da gewesen, Jon Lord und die Hammond. Was von ihnen bleibt, sind große, nachwirkende Eindrücke …
2009/10/20 In den letzten Wochen hat Radio Magic Melodie ”Zuwachs” bekommen.
Herzlich Willkommen !
DJ Toti DJ Icke und DJ Wolf DJ Gonzo
Auch Lust in einem Super DJ Team mitzumachen?
KLICK HIER
2009/10/16  THE VOICE WITHIN setzt sich aus dem Kölner Sänger und Texter Tarik El-Kabbani, auch bekannt als Wettermoderator beim ZDF, und dem Siegener Songwriter und Studiomusiker Matthias Schardt zusammen. Nach diversen Fehlversuchen einen geeigneten Sänger für THE VOICE WITHIN zu finden, meldete sich auf eine Anzeige "Kreative Vocals gesucht" Tarik EL-Kabbani. Das passende Gegenstück um melodiösen Rock zu verwirklichen war endlich gefunden. Aufwendige Vocal Arragements und moderne Gitarrensounds sind für TVW zum Wiedererkennungsmerkmal geworden. Als musikalische Vorbilder werden hier U2,Coldplay und Marillion angeführt, ohne jedoch an Eigenständigkeit zu verlieren.
SEE YOU SOON ON THE DARK SIDE OF THE MOON....
http://www.voicewithin.de
2009/10/13  Vortragsveranstaltung der Freudenberger Vereine / Referent Hans Ludwig Knau ausgewiesener Kenner sz Büschergrund. Zum Thema „Eisenstraße“ trafen sich jetzt die Freudenberger Ortsheimatpfleger und Vertreter der Heimatvereine im Büschergrunder Bürgerhaus. „Einmal im Jahr greifen wir ein regionalgeschichtliches Thema auf, das übergreifend für unsere Orte oder die Region von Bedeutung ist,“ erläuterte Bernd Brandemann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine. Als Referent sprach Hans Ludwig Knau, Heimatforscher aus Kierspe, der im Mai für seine Recherchen zu diesem Thema den Förderpreis für Westfälische Landeskunde erhalten hatte. Seine Ausführungen zur „Südwestfälischen Eisenstraße von Betzdorf bis Meinerzhagen“ fanden auch interessierte Zuhörer aus Betzdorf, Kirchen und Niederfischbach. Aktualität besitzt die Straßenforschung aus zwei Gründen: Die Eisenstraße soll sich als kulturtouristisches Angebot auf der industriekulturellen Plattform „WasserEisenLand“ bei der Regionale 2013 etablieren. Denn die Eisenstraße war bereits früher identitätsstiftend für die Region. Die Wirtschaft auf der Basis von Metall galt als Rückgrat der Region. Der Austausch von Rohstoffen, Halbzeug und Fertigprodukten, Techniktransfer wie die arbeitsteilige Entwicklung charakterisierte die Region zwischen dem „Siegenschen“ und dem märkischen Sauerland. Zum anderen hatten Archäologen des Landschaftsverbandes im Bereich des neuen Freudenberger Gewerbegebietes Wilhelmshöhe in vier archäologischen Profilschnitten jeweils bis zu drei nebeneinander liegende Hohlwege freigelegt und dokumentiert. Dies sind unbefestigte Wegetrassen, die sich im Laufe der Jahre und Jahrhunderte durch ihre Benutzung immer tiefer in den Untergrund eingegraben haben. Sie sind damit ein Indiz für die lange Nutzungsdauer der alten Fernstraße, die auch als „Alte Eisenstraße“ bezeichnet wurde. Dass dies aber nicht ein Teil der 1804 vom Preußischen Bergrat und Fabrikkommissarius Eversmann beschriebenen eigentlichen historischen Eisenstraße gewesen sei, verdeutliche Knau gleich zu Beginn seines Vortrages. Denn diese habe in der Region über Katzwinkel, Ebertseifen, Hassel, Dieterberg/Äpflebach, Busenbach, Altenhofen/Hohhäuschen, Wöllenbach, Engelshausen schließlich über Mausbach, Gerndorferhöhe, Hohenhain, Heiligenborn, Römershagen und dann weiter nach Heid geführt. Die befestigte Fortsetzung ab Drolshagen, bezeichnet als „Siegensche Chaussee“, sei die erste in Preußen fertiggestellte Kunststraße gewesen. Jedenfalls hätten die hohe Qualität der Siegerländer Erze und die damals bedeutenden Rohstahl- und Reckhämmer für eine enge Beziehung sowohl mit dem Westerwald wie dem Bergischen Land und dem Sauerland gesorgt. Mit der alten Eisenstraße, so Knau, lasse sich die von der Natur erzwungene Arbeitsteilung und eine hohe Spezialisierung der Verarbeitungsprozesse belegen. Für die weitere Erforschung wünscht sich Knau, die Kräfte zu bündeln. Seine Erkenntnisse habe er zumeist durch Literatur- und Archivforschung erworben, unabdingbar sei aber die ergänzende Geländearbeit. Die Eisenstraße symbolisiert zugleich Tradition wie Innovation in unserer Region“, so Bernd Brandemann in seinem Dank an Hans Ludwig Knau, der mit seiner Grundlagenforschung wichtige Impulse gegeben habe. Quelle: http://www.siegener-zeitung.de/news/sz/de/siegen/1/artikel/95/alte-eisenstrasse-verband-regionen.html 2009/10/8 Das Web ist schon lustig….
Wenn man mal nach Communities und Webradios stöbert, findet man häufig solche, bei denen der Autostream als bester DJ hochgelobt wird und dessen Ausbau als Zukunft des Senders gepriesen wird. 1-stellige Hörerzahlen übersieht man dort gerne. Mitglieder, die Anregungen bringen werden hingegen gleich gesperrt und aus der Community rausgeworfen.
Andere Webradios “begrüßen” Neulinge mit gleich dutzendweise Meldungen “Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.”
Schaut man sich dann im Impressum den Sitz einiger Sender an, wird man gleich wieder an die damalige Undurchdringlichkeit der Berliner Mauer erinnert.
Ich stehe zum Mauerfall. Manche sicher weniger und einige outen sich unfreiwillig im Web als “ Mauerbefestiger “
|